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Richtigstellung zum Bericht des Extratip

Liebe Redaktion des Extratips!

Mit Erstaunen haben wir in der gestrigen Ausgabe des Extratips den
Bericht mit der Überschrift „Intoleranz trifft Intoleranz“  über die
Veranstaltung des RCDS mit dem niedersächsischen Innenminister Uwe
Schünemann gelesen. Wir begrüßen Ihr Interesse an den politischen
Auseinandersetzungen an der Universität. Ebenso löblich ist, dass Sie
die Meinungen sämtlicher Akteure darstellen. Jedoch müssen wir gegen
folgende Zeilen protestieren:

>>Ihr „demokratisches Grundverständnis“ demonstrierten die RCDS-Mitglieder
zugleich auf einem Plakat: „Arbeitslager für linke Schmarotzer“
war dort zu lesen! So viel zum Thema Intoleranz…<<

Es ist richtig, dass diese Plakate dort zu sehen waren. Einige dieser
Plakate sind auf folgendem Bild über den Link des Göttinger
Tageblattes zu erkennen:
http://www.goettinger-tageblatt.de/var/storage/images/gt-et/nachrichten/goettingen/uebersicht/lautstarke-proteste-bei-schuenemann-besuch/17535880-1-ger-DE/Lautstarke-Proteste-bei-Schuenemann-Besuch_ArtikelQuer.jpg
Jedoch ist es offensichtlich und eindeutig, dass es sich hierbei um
eine verleumderische Aktion von Veranstaltungsgegnern gegen die Junge
Union und den RCDS gehandelt hat. Sie schreiben, dass „die
RCDS-Mitglieder“ diese hochgehalten hätten und unterstellen damit,
dass der RCDS für diese Forderungen steht. Wir distanzieren uns
ausdrücklich von diesen Plakaten und können ausschließen, dass die
hochhaltenden Personen Mitglieder des RCDS oder der Jungen Union sind.
Ebenso verbitten wir uns mit solchen Aussagen in Verbindung gebracht
zu werden.
Vor Ort haben wir protestierende Personen, die diese Schilder dabei
hatten, gebeten diese wieder einzupacken.  Dem wurde nicht Folge
geleistet und wir empfinden diese Art der politischen
Auseinandersetzung als Frechheit. Der RCDS, wie auch die Junge Union
machen sich stets für die Menschenrechte, für unsere
freiheitlich-demokratische Grundordnung und für freie Meinungsäußerung
stark. Extreme Elemente, die uns immer wieder versucht werden
zuzuschreiben, lehnen wir ausdrücklich ab. Hierbei handelt es sich um
Diffamierungen die jeglicher Grundlage entbehren. Der RCDS-Göttingen
e.V. lehnt politischen Extremismus entschieden ab. Diese Haltung wird
leider nicht von allen hochschulpolitischen Gruppen, insbesondere aus
dem linken Spektrum, geteilt. Eben auf dieses Problem wollten wir mit
unserer Veranstaltung u.a. aufmerksam machen. Immerhin sind die
politischen Gewalttaten, gerade auch in Göttingen, jüngst angestiegen.
Durch diesen Artikel ist uns ein herber Imageschaden entstanden. Wir
möchten Ihnen nicht unterstellen, dass dies absichtlich gesehen ist.
Das Bild des RCDS Göttingen e.V. ist nun jedoch hierdurch belastet.
Besonders im Hinblick auf die, in dieser Woche stattfinden,
Hochschulwahlen ist dies für uns problematisch. Wir sind uns darüber
bewusst, dass eine Richtigstellung innerhalb der Wahlzeit nicht mehr
möglich ist, da diese am Freitag endet und der Extratip erst am
kommenden Sonntag wieder erscheint. Dennoch bitten wir Sie in Ihrer
nächsten Ausgabe um eine Richtigstellung.

Mit freundlichen Grüßen
Der RCDS Göttingen e.V.

 
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