Presseerklärung zu den kommenden Hochschulwahlen
Im Rahmen der anstehenden Hochschulwahlen präsentiert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Göttingens Auszüge aus seinem Wahlprogramm. Die Basis des Engagements des RCDS bildet die freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Der RCDS, ausgezeichnet durch seine bundesweiten Aktivitäten an über 100 Hochschulstandorten, hebt die Freiheit jeder einzelnen Person hervor und vertritt die Ansichten einer offenen und solidarischen Gesellschaft. Die politische Grundüberzeugung wird geleitet von christdemokratischen, konservativen und liberalen Werten. Dabei bewahrt der RCDS die Selbstständigkeit und die Unabhängigkeit, die Nähe zu Organisationen mit ähnlichen Zielsetzungen wird jedoch nicht geleugnet. Für den RCDS Göttingen kandidiert Aleksej Raisch als Spitzenkandidat.
Raisch war im letzten Jahr maßgeblich für die Organisation des umfangreichen Veranstaltungsangebotes des RCDS verantwortlich und wird in der kommenden Legislaturperiode den RCDS als Fraktionsvorsitzenden vertreten. Insgesamt stellen sich auf der Liste 4 „RCDS und Unabhängige“ 50 Bewerber zur Wahl.
,,Aufbauend auf unserem Grundverständnis haben wir ein Wahlprogramm erstellt, welches den Göttinger Studierenden zu Gute kommen wird!“, so der Spitzenkandidat Aleksej Raisch. ,,Themen wie IC-Optionen fürs Semesterticket, Abschaffung aller Anwesenheitspflichten, selbstverantwortliches Studium, Ausbau der Sprachkurse, Auslandsaufenthalt über die europäische Grenzen hinaus, regelmäßige Jobmessen im ZHG und einige mehr, stellen den Kern unserer Ideen und Forderungen dar.’’ erklärte Raisch ,,Wir vom RCDS Göttingen werden uns im kommenden Jahr intensiv für die Umsetzung unserer Forderungen einsetzen.’’
Bezug nehmend auf die IC – Optionen für das Semesterticket möchte der RCDS Gespräche mit der Bahn anregen, die den Studierenden künftig ermöglichen sollen, Aufstockung auf InterCity – Züge gegen Aufpreis vornehmen zu dürfen.
Der RCDS spricht sich gegen die Verschulung des Studiums aus und arbeitet darauf hin, dass ein selbstverantwortliches Studium gefördert wird. Dazu der Spitzenkandidat Aleksej Raisch: ,,Zu einem solchen selbstverantwortlichen Studium gehört auch eine selbstständige Aufarbeitung der Vorlesungen. Dies ist in manchen Fällen ebenso schwierig, wie unmöglich. Jeder Studierende soll über vorlesungsbegleitende Skripte verfügen. Die medialen Mittel sind inzwischen ausreichend erprobt, um simple Audioaufnahmen bis hin zu Videoaufnahmen einer Vorlesung ohne großen Aufwand anzufertigen und den Studierenden einer Vorlesung zugänglich machen zu können.“ An die Stelle von Zwängen und Pflichten soll eigenständiges und effektives Arbeiten gestellt werden. Studierende ohne grundlegende Fähigkeiten zum Selbstmanagement müssen mit einem Ausbau der Kurse des ZESS in diesem Bereich sowie einer verstärkten Kooperation zwischen Universität und Studentenwerk ausreichende Unterstützung finden.
Die Möglichkeit ins europäische Ausland mithilfe des Erasmus – Programms gehen zu können, ist lobenswert, aber in mancher Hinsicht noch nicht ausreichend. ,,Es sollte das Ziel sein, den Ruf der Exzellenzinitiative zu nutzen und Partnerschaften auch im nicht-europäischen Ausland zu forcieren’’. so Raisch zu diesem Thema.
,,Das Angebot verschiedenste Sprachen zu erlernen, ist in Göttingen zwar immens, doch, ist die Nachfrage noch viel größer. Es mangelt an Teilnahmeplätzen bzw. weiteren Kursangeboten. Vor allem die begehrten Sprachkurse sind in wenigen Minuten belegt.’’, erklärte Raisch ,,der RCDS – Göttingen wird versuchen eine Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen anzuregen und Lösungen zu erarbeiten.’’
Die Wahl zu den studentischen Organen sind wichtig für eine starke Vertretung der Studierenden. Nur durch eine hohe Wahlbeteiligung kann der kommende AStA mit voller Kraft auftreten, verhandeln und arbeiten. Der RCDS Göttingen fordert alle Studierenden der Georgia Augusta auf an den Wahlen teilzunehmen und hofft auf einen inhaltlich geprägten und fairen Wahlkampf.



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